BERUFSSTART in Thüringen - Vertiefte wirtschaftsnahe Berufsvorbereitung während der Schulzeit
Tagung am 6. November 2007 im Berufsbildungs- und Technologiezentrum ROHR-KLOSTER der Handwerkskammer Südthüringen
Ziele der Tagung| Ergebnisse und Diskussionsbeiträge
Alle ausbildungswilligen und ausbildungsreifen Schülerinnen und Schüler sollen am Ende der Schulzeit die Chance auf eine betriebliche Ausbildung bekommen!
Unter diesem Motto ist das Modellprojekt BERUFSSTART vor vier Jahren angetreten. Nach Abschluss der Modellphase werden die bisher erreichten Ergebnisse zur Diskussion gestellt.
Die Berufsorientierung bereits ab Klasse 7 mit Kompetenzfeststellung und Berufsorientierungsbausteinen weckt frühzeitig das Interesse zur Auseinandersetzung mit der beruflichen Perspektive. Durch die Berufsorientierungsbausteine erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in verschiedene Tätigkeitsbereiche des jeweiligen Berufsfeldes. Sie können verschiedene Berufsfelder erproben. Betriebliche Bausteine ermöglichen ihnen, ihr Berufsziel im realen betrieblichen Alltag kennen zu lernen. Die Betriebe können sich ein Bild über die Eignung ihrer Bewerberinnen und Bewerber machen. Das erleichtert das Einstellungsverfahren.
Die Bildungsbegleitung der Kammern unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung ihrer beruflichen Strategien bis zum erfolgreichen Eintritt in die Ausbildung.
Weil die Jugendlichen sich bereits intensiv mit ihren beruflichen Perspektiven auseinandergesetzt haben, kann die Berufsberatung sie speziell im Hinblick auf die Umsetzung ihrer Berufswünsche beraten und gezielte Vermittlungsvorschläge machen.
In BERUFSSTART ziehen Schulen, Kammern und Berufsberatung an einem Strang. Durch die Zusammenführung aller Ressourcen werden die Wirkungen optimiert.
Die bisherigen Erfolge zeigen: BERUFSSTART stärkt die Berufswahlkompetenz. Das Projekt trägt dazu bei, dass mehr Jugendliche eine Ausbildung beginnen und auch in Ausbildung bleiben.
BERUFSSTART PLUS setzt die erfolgreiche Arbeit mit neuen Akzenten für weitere zwei bzw. vier Jahre fort.
Ergebnisse und Diskussionsbeiträge der Abschlussveranstaltung
Vom Modell zur Schwerpunktförderung – Beiträge der BERUFSSTART-Partner zur Abschlusstagung
Schule braucht Wirtschaft – Wirtschaft braucht Schule
Kjell Eberhard, Staatssekretär im Thüringer Kultusministerium
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Neuausrichtung der Berufsorientierung und Berufsberatung
Lutz Mania, Bundesagentur für Arbeit RD Sachsen-Anhalt-Thüringen
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BERUFSSTART aus Sicht der Kammer(n)
Helmut Adamy, Präsident der Handwerkskammer Südthüringen
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BERUFSSTART in der Praxis - Impressionen aus der Tagung
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BERUFSSTART in Thüringen – Ziele, Konzeption und bisherige Ergebnisse
Einführung in die Diskussion
Günther Supp, Handwerkskammer Südthüringen - Projektkoordinator
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Beiträge der Partner
Petra Druckrey, IMBSE Moers e. V
Thomas Heß, Thüringer Kultusministerium
Dr. Norbert Kehr, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit
Simone Kaltbach, Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbH (GfAW)
Ingrid Weidhaas, IHK Ostthüringen
Christoph Eckhardt, qualiNETZ Beratung und Forschung GmbH, wissenschaftliche Begleitung
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Perspektiven der Berufsorientierung aus pädagogischer und ökonomischer Sicht
Einführende Thesen
Prof. Dr. Manfred Eckert
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Die Wirtschaft braucht gut qualifizierten Nachwuchs
Dr. Norbert Kehr, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit
Anforderungen der Wirtschaft an die Schule
Dr. Mark Sebastian Pütz, Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e. V.
Die Bundesagentur braucht starke Partner bei der Berufsorientierung an den Schulen
Katrin Labude, Bundesagentur für Arbeit
Schule verändert sich
Wolfgang Dietz, Schulamtsleiter Schmalkalden
Übergangsmanagement als Herausforderung für die Zukunft
Peter Munk, Bundesministerium für Bildung und Forschung
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Ergebnisse aus den Foren
Forum 1: Kompetenzdiagnosen und Orientierungsbausteine als Instrumente der wirtschaftsnahen Berufsvorbereitung
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Forum 2: Bildungsbegleitung und Übergangsmanagement als Kooperationsaufgabe von Schulen, Kammern und Arbeitsagentur
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Forum 3: BERUFSSTART als Dienstleistung gegenüber Betrieben
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Forum 4: Was leistet Schule? Und noch mehr!
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