Die vierjährige Modellphase von BERUFSSTART in Thüringen endete am 31.07.2007. Die Ergebnisse der Modellphase sind in das neue Projekt BERUFSSTART plus eingeflossen. Aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.berufsstartplus-thueringen.de.
„Eine der großen Herausforderungen des deutschen Berufsbildungssystems besteht darin, jedem Jugendlichen, der will und kann, eine Ausbildungschance zu bieten. Diesen Grundsatz zu verwirklichen, ist in den letzten Jahren für einen Teil der Schulabgängerinnen und Schulabgänger zunehmend schwieriger geworden. ... In der kritischen Phase des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung entscheidet sich für die benachteiligten Jugendlichen, ob ein erfolgreicher Einstieg in die Arbeitswelt gelingt, eine „Maßnahmekarriere“ eingeleitet wird oder ein Ausstieg aus Bildung und Qualifizierung beginnt.“
(Beschluss vom 27. Mai 1999 der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung des Bündnisses für Arbeit zur Weiterentwicklung der Konzepte zur Förderung Benachteiligter).
Alle Jugendliche sollen eine Chance zum Eintritt in eine Berufsausbildung bekommen. Dazu sind Anstrengungen aller beteiligten Partner erforderlich. Allgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen, Betriebe, Kammern, Berufsberatung des Arbeitsamtes und Jugendberufshilfe unterstützen die Jugendlichen bei der Berufswahlorientierung durch Informations- und Erfahrungsaustausch und durch die Begleitung der Jugendlichen bis zum erfolgreichen Eintritt in eine Berufsausbildung oder Arbeitsstelle.
Das Modllprojekt "Berufsstart in Thüringen - vertiefte wirtschaftsnahe Berufsvorbereitung während der Schulzeit"
wurde von 2003 bis 2007 als Gemeinschaftsprojekt der Thüringer Handwerkskammern und der
Thüringer Industrie- und Handelskammern, des Thüringer
Kultusministeriums, des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit
und Infrastruktur und der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion
Sachsen-Anhalt - Thüringen durchgeführt. Es wurde finanziert aus Mitteln des
Freistaats Thüringen, der Bundesagentur für Arbeit, des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Europäischen
Sozialfonds (ESF). Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts wurde von 2003 bis 2006 aus dem BQF-Programm Kompetenzen fördern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds ESF finanziert, im Jahre 2007 vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit.
Das Projekt wird seit 2007 unter dem Namen "Berufsstart Plus" als schwerpunktmäßig gefördertes Projekt weitergeführt. Dort stehen auch die Dokumentation der Abschlusstagung sowie die gemeinsamen Veröffentlichungen der wissenschaftlichen Begleitung und des Projektträgers zum Download bereit.
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